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Lesehinweis: Kommunen können sich Flüchtlinge leisten

Lesehinweis: Kommunen können sich Flüchtlinge leisten

11. November 2015

Die Flüchtlingskrise stürzt Städte und Gemeinden in den Abgrund der Verschuldung? Stimmt gar nicht! Eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young ergab, dass die meisten Kommunen trotz der anhaltenden Flüchtlingsströme keine zusätzlichen Kredite aufnehmen müssen. Sie würden im Gegenteil sogar die regionale Nachfrage steigern und somit die Wirtschaft ankurbeln.

Zeit-Online hat die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage in einem Artikel aufbereitet.

Vor allem im Osten der Republik sei die Angst vor einer weiteren Verschuldung unbegründet:

Nur jede vierte Kommune rechnet demnach damit, 2015 noch zusätzliche Schulden wegen der Flüchtlingskrise machen zu müssen. Im Westen Deutschlands gaben 31 Prozent der Kommunen eine entsprechende Antwort, im Osten neun Prozent. Nach Anzahl gewichtet ergibt sich ein Durchschnitt von einem Viertel.

In 2016 soll sich die Lage sogar verbessern:

Nur zwei von fünf Kommunen rechnen mit zusätzlichen Krediten wegen der Flüchtlinge.

Hier geht es zum Artikel: „Kommunen können sich Flüchtlinge leisten“.

Die Finanzierung der sächsischen Flüchtlingshilfe wird in diesem Asylfakten.de-Artikel genauer betrachtet.

 

Redaktion

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Wir sind das Team von stawowy media, einem Dresdner Redaktionsbüro unter Leitung von Peter Stawowy. Seit 2010 betreiben wir unter anderem das unabhängige Medienblog Flurfunk Dresden, 2014 ist erstmals unser gedrucktes Magazin Funkturm erschienen. Dieses Faktencheck-Blog zum Thema Asyl ist aus der Frage geboren, was wir tun können, um die hitzigen Diskussionen zu versachlichen.

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