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Lesehinweis: Eine Wende, die Hoffnung macht

Lesehinweis: Eine Wende, die Hoffnung macht

20. Oktober 2015

Im Dresdner Stadtteil Übigau schlugen die Wellen hoch, als vor gut zwei Wochen bekannt wurde, dass die Stadtverwaltung dort eine Turnhalle zur Notunterkunft umfunktionieren will. Hintergrund ist die Räumung der nicht winterfesten Dresdner „Zeltstadt“ und die Verteilung der dort bisher untergebrachten fast 500 Flüchtlinge. 59 von ihnen sollten in Übigau unterkommen. Allerdings: Seitdem blockieren Anwohner und andere Interessengruppen die Zufahrt zur Halle, um ihren Protest gegen die Nutzung der Halle als Unterkunft zum Ausdruck zu bringen. Wie es leider derzeit so oft passiert, verhärteten sich Positionen, wurde aufgewiegelt und runter geputzt. Eine ganze Nachbarschaft gefror, obwohl Verwaltung und diverse Initiativen mehrfach versuchten, mit allen ehrlich an einer Lösung Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Doch dann passierte etwas, das in all der Hetze und all dem Gebrüll dieser Tage Hoffnung macht. Man redete miteinander. Man hörte sich zu:

In einem Schulungsraum des DRK trafen sich Mitglieder von drei verschiedenen Initiativen, die voneinander bis dahin meinten, ihre Meinungen zum Thema Flüchtlinge lägen schier unversöhnlich auseinander.

Das schreibt Anja Osiander von “Pieschen für alle”, einer der beteiligten Gruppen. Ob man auch zu einer Verständigung kam und wie es weiter geht, lesen Sie hier.

Redaktion

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Wir sind das Team von stawowy media, einem Dresdner Redaktionsbüro unter Leitung von Peter Stawowy. Seit 2010 betreiben wir unter anderem das unabhängige Medienblog Flurfunk Dresden, 2014 ist erstmals unser gedrucktes Magazin Funkturm erschienen. Dieses Faktencheck-Blog zum Thema Asyl ist aus der Frage geboren, was wir tun können, um die hitzigen Diskussionen zu versachlichen.

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